Viererbob der Firma Feierabend, ca. 1936
Metallrestaurierung
Der Viererbob der Firma Feierabend aus der Zeit um 1936 ist ein bedeutendes Zeugnis des frühen olympischen Bobsports. Gefertigt aus einer Kombination von Stahl und Textil, spiegelt er den technischen Entwicklungsstand der 1930er-Jahre wider, in denen Stabilität, Lenkpräzision und Geschwindigkeit zunehmend optimiert wurden. Der Bob kam bei den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen zum Einsatz und besitzt damit besondere sporthistorische Bedeutung. Später gelangte er in die Sammlung des Sportmuseums Berlin, wo er heute als authentisches Beispiel für Technik, Sport und Zeitgeschichte dieser Epoche erhalten ist.
Die Firma Feierabend
Die Firma Feierabend zählte damals zu den renommierten deutschen Herstellern von Sportgeräten und war insbesondere im Bobsport für ihre robusten, wettkampftauglichen Konstruktionen bekannt. Viererbobs galten als die technisch anspruchsvollste Disziplin, da sie nicht nur aerodynamisch optimiert sein mussten, sondern auch das Gewicht von vier Athleten gleichmäßig aufnehmen und sicher führen sollten. Entsprechend aufwendig waren Bau, Abstimmung und Wartung dieser Schlitten.
Restaurierung
Die Restaurierung im Rahmen der Objektpflege diente der Sicherung und Stabilisierung der Originalsubstanz mit dem Ziel der Ausstellungpräsentation als Gebrauchsobjekt. Hierfür wurden mehrere Risse der originalen Textilbespannung gefestigt. Das Stahlgestell sowie sämtliche textilen Bestandteile wurden gereinigt und konserviert.
